Vorsatzgeräte/ Zubehör

Hier sehen sie einige Vorsatzgeräte und Zubehör zum Bosch Combi.

Verschiedene Vorsatzgeräte gab es auch in einer kleineren Ausführung, z.B. Handkreissäge und Schwingschleifer.

Die günstige Ausführung der Stichsäge hatte keinen Kunststoffknauf, war ansonsten jedoch identisch mit der Luxusausführung. 

Die jeweiligen Bedienungsanleitungen finden sie Hier.

Vorsatz-Kreissäge S33.

Dieses Vorsatzgerät gab es in verschiedenen Ausführungen.

Zunächst war die Sägespindel in Bronce gleit gelagert und der Sägetisch war aus Aludruckguss.

Danach wurde die Sägespindel in Kugellagern geführt und der Sägetisch war ein Stahlpressteil.

Dieses Exemplar ist eine Zwischenstufe. Die Sägespindel ist Kugel gelagert und der Sägetisch ist ein Alu Gussteil.

Der Anschaffungspreis lag 1969 bei 80,- DM.

Das wohl am meisten verkaufte Vorsatzgerät war wohl die Handkreissäge.
Sie ist in der Höhe einstellbar und auch in der Neigung bis 45°.
Die Koppelung mit der Bormaschine erfolgte über den 43mm Spannhals und der Antrieb erfolgte über die Mitnehmermutter.
Sägeblatt Durchmesser = 150mm
Schnitttiefe max. = 42mm

Sägetisch S6 zur Vorsatzkreissäge S33.

Den Sägetisch gab es zusätzlich zu kaufen.

Der Anschaffungspreis, ohne Kreissägen-Vorsatz, lag 1969 bei 58,- DM.

Den Sägetisch habe ich etwas modifiziert um darauf eine Oberfräse zu verwenden.

Dazu mußte eine Aussparrung in den Tisch geschnitten werden, das habe ich auf der Fräsmaschine erledigt. Einige Befestigungsbohrungen wurden auch noch nötig und zuletzt auch ein Verschluss für die Aussparrung.

Die Aussparrung mit Verschlussstück und den drei Befestigungsbohrungen.
Ansicht von Unten mit eingebauter Kreissäge S33.
Oberfräse von Unten angebaut.
Da ist der Fräskorb eingebaut.
Da sehen sie die drei Befestigungsgewinde am Fräskorb.
Fräsmotor im Fräskorb.
Hier steckt, statt eines Fräsers, ein Schleifstift im Fräsmotor.

Schwingschleifer S29

Dieses Zusatzgerät war wohl auch in vielen Haushalten und Hobbykellern vertreten.

Der Anschaffungspreis lag 1969 bei 74,-DM

Vorsatz-Stichsäge S31

Weit verbreitetes Zusatzgerät.

Die Sägeblätter hatten den Doppel T-Schaft. Diese Sägeblätter werden nicht mehr hergestellt. Gelegentlich findet man noch welche bei den bekannten Auktionsplattformen.

Der Beschaffungspreis lag 1969 bei 76,- DM.

Vorsatzhobel S34

Nach dem dieses Vorsatzgerät entwickelt wurde war es nicht nur möglich stationär sondern auch mobil zu hobeln.

Der Durchbruch des Sägetisches vom Bosch Combi wurde nicht mehr benötigt.

Mit dem Aufspannbock S54 kann der Hobel Stationär betrieben werden.

Der Beschaffungspreis lag 1969 bei 136,- DM.

Stationärer Aufbau.

Schleifscheibenschutz S 15 und Aufspannbock S 54

Zusammen mit dem Aufspannbock konnte der Schleifscheibenschutz angebracht werden.

Die Schleifscheibe wurde mit einem Spezialbolzen direkt auf die Bohrmaschine aufgeschraubt.

Der Beschaffungspreis lag 1969 für S15 bei 29,- DM und für S54 bei 15,- DM.

Schleifscheibe S55 mit Sägeblattschärfeinrichtung S56

Der Schleifbock hatte den Vorteil, dass die Schleifscheibe nicht ausgespannt werden mußte.

Dafür gab es dann ein Zubehör, mit dem man die Sägeblätter mit Wolfszahn nachschleifen konnte.

Die Spindel des Schleifbockes S55 läuft in Kugellager und bis zu einer Drehzahl von 4800 U/min zugelassen.
S55 und S56 zum Sägeblätter schärfen.
Einzelheit der Sägeblattschärfeinrichtung S56.

Schlagbohr- Vorsatz S30

Dieses Teil war für die ersten Bohrmaschinen gedacht, die noch kein eingebautes Schlagwerk hatten.

Der Beschaffungspreis lag 1965 bei 63,- DM

Durch Anbau dieses Zusatzgerätes konnte aus einer normalen Bohrmaschine eine Schlagbohrmaschine gemacht  werden.

Das Schlagwerk war permanent eingeschaltet.

Es war jedoch möglich durch drücken des Knopfes das Schlagwerk kurzzeitig zu unterbrechen, um z.B. Fliesen anzubohren.

Nach dem Los lassen des Knopfes war das Schlagwerk wieder im Eingriff.

Winkelgetriebe S32

Ein weiteres nützliches Zubehörteil ist das Winkelgetriebe.

1969 lag der UVP bei 58,- DM.

Um an enge Stellen zu kommen, war dieses Teil sehr sinnvoll.
Die Drehzahl wurde 2:1 untersetzt.

Vorsatzgetriebe S26

Mit diesem Teil konnte die Drehzal der Bohrmaschine nochmals 4 : 1 reduziert werden.

Dadurch war mehr Kraft für größere Durchmesser vorhanden.

Das  Teil war sehr vorteilhaft, wenn mit dem Bosch Combi z.B. größere Schalen zu drechseln waren.

Beschaffungspreis lag 1969 bei 65,- DM

Das Teil wurde mit dem Kunststoff-Zwischenstück und der Spannhülse am Bohrmaschinen-Spannhals befestigt.
Eine Zeichung zur Anfertigung des Zwischenstückes finden sie in der Rubrik  Ersatzteile.
 
 
 

Vorsatz Gratschleifer S39

Mit diesen Zusatzgerät war es möglich auf die richtige Drehzahl für Schleifarbeiten zu kommen.

Die Drehzahl wurde 1 : 2,7 erweitert.

In die Spannzange passen Schäfte mit 6mm Durchmesser.
Ferner kann auch ein Bohrfutter oder eine bigsame Welle angeschraubt werden.
 
 
 
 
 
 
Hier passt auch die Biegewelle S38 darauf.

Bohrer Schleifgerät S40

Ein sehr nützliches Zusatzgerät zur Bohrmaschine.

Für den Leien war es nun möglich unterschiedliche Bohrdurchmesser mit dem richtigen Spitzenwinkel und auch dem nötigen Hinterschliff fachgerecht anzuschleifen.

Vorsatzkompressor S60.

An den Kompressor habe ich eine Schnellkupplung angeschraubt.
Die Maximalleistung beträgt ca. 55 l/min, bei max. 6 Bar.
Der Antrieb erfolgt über eine Spindelmutter zum Bosch Combi. Original ist da ein Kunststoffteil verbaut, dass aber sehr schnell verschlissen ist. Ich habe ein Teil aus Aluminium gefertigt und eingebaut.

Spritzpstole S61

Zu dem Vorsatzkompressor S60 gibt es auch die Spritzpistole S61.

Da der Kompressor keinen Luftkessel hat ist der Schlauch als Druckdämpfer vorgesehen. Er ist teilelastisch und kann sich etwas ausdehnen.
Am Schlauchende ist der Adapter für die Schnellkupplung.

Maschinen-Schraubstock S59

Diese beiden Maschinen-Schraubstöcke habe ich auf gleiche Höhe gebracht und auch der Abstand zur festen Backe ist bei beiden Teilen identisch.
Die auswehselbaren Backen wurden gemeinsam überfräst. 

Heckenschere S35

Ein sehr nützliches Vorsatzgerät ist diese Heckenschere.

Damit lassen sich die Sträucher im heimischen Garten in Form halten.

Der Anschaffungspreis lag 1969 bei 80,-DM.

Biegewelle S38

Diese Biegewelle hat eine Länge von 1300mm. Sie wird direkt auf die Bohrmaschinenspindel aufgeschraubt. Am Andere Ende kann dann ein Bohrfutter aufgeschraubt werden.

Man ist dadurch noch mobiler und kann mit dem Zusatz-Gratschleifer S39 auch mit Schleifstiften arbeiten.

Der Beschaffungspreis lag 1969 bei 68,- DM.

Bandschleifer S14

Der Bandschleifer ist sowohl stationär als auch mobil einsetzbar.

Der Beschaffungspreis für dieses Gerät lag 1965 bei 64,- DM.

Das Schleifband hat die Maße 30 x 750mm

Eine Bezugsquelle für die passenden Schleifbänder finden sie hier.

https://www.holz-metall.info/shop1/artikel8507.htm

Stationärer Einsatz in Verbindung mit dem Grundgerät S1.

Drechselauflage zum Grundgerät S1.

Die neue Drechselauflage passt gut zum Grundgerät S1.

Die neue Drechselauflage lässt sich parallel verstellen. Der Druck wird hier auf das Grundbrett übertragen und muss nicht mehr durch die Klemmung am Führungsrohr abgefangen werden.
So ist der Aufbau mit dem Universal-Sägetisch als Gegenhalter.
Aufbau mit Zusatz-Querhalter.
Man hat nach rechts etwas mehr Bewegungsfreiheit.

Sägebügel S16.

Der Sägebügel S16 ergibt zusammen mit der Vorsatzstichsäge S31 und dem Grundgerät S1 eine komplette Bügelsäge.

Der Beschaffungspreis, nur für den Sägebügel, lag 1969 bei 39,- DM.

Incl. notwendiger Stichsäge waren dafür ca. 115,- DM zu veranschlagen.

Sägebügel S16, Vorsatzstichsäge S31 und Grundgerät S1.
Formschlüssige Verbindung zwischen Vorsatzstichsäge S31 und Sägebügel S16.
Fertiger Aufbau.
Das ist die Sägeblattaufnahme.

Fortsetzung folgt!